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CHE-Hochschulranking

4. Mai 2012; Webmaster

Im aktuellen CHE-Hochschulranking wurden unsere Praktikumslabore von Studierenden der Ingenieur- und Naturwissenschaften mit der Note 1,5 bewertet – damit befinden wir uns in der Spitzengruppe! Nur 4 der in dieser Kategorie bewerteten 45 Universitäten erhielten eine noch bessere Beurteilung.

Fotoeffekt In den zurückliegenden Jahren wurde aus Studiengebührenmitteln in erheblichem Maß in die Praktika investiert. So entstanden im Grundpraktikum neue Versuche zu den Themen Kreisel, Induktion, Wirbelstrombremse, Fotoeffekt, Franck-Hertz-Versuch, Lichtbeugung an Ultraschall-Stehwellen, optische Spektroskopie und andere. In Vorbereitung sind neue Experimente zum radioaktiven Zerfall, zu Infrarotstrahlung und zu thermodynamischen Kreisprozessen.

Messdatenerfassung durch Sensoren oder Video-Analyse ist an vielen Experimenten möglich, so dass die Praktikanten sowohl die Darstellung als auch die Auswertung mit geeigneten wissenschaftlichen Computerprogrammen einüben können.

Elektronikpraktikum Das Elektronikpraktikum wurde komplett neu konzipiert: Alle Arbeitsplätze sind mit modernen Labor-Messgeräten ausgestattet, die per USB mithilfe des Programms LabView steuerbar sind. Neben den Grundlagen der Analog- und Digitalelektronik erlernen die Praktikanten die Einrichtung automatisierter Messvorgänge, wie sie in den Forschungslaboren Standard sind. In freier Projektarbeit können die Teilnehmer am Ende die erworbenen Kenntnisse einsetzen. Ein gelungenes Beispiel zum Thema Lorenzattraktor ist auf Youtube dokumentiert (http://www.youtube.com/watch?v=2oB9QPeZu8Y).

Optisches Pumpen Darüber hinaus wurde auch das Fortgeschrittenen-Praktikum in den letzten Jahren systematisch erneuert, um die Studenten mit aktuellen Laboraufbauten an die neuesten Entwicklungen in der Physik heranzuführen. Das Foto z.B. zeigt einen seit diesem Semester im FP angebotenen Versuchsaufbau zum optischen Pumpen in Rubidium. Neben den Grundlagen der Atomphysik, lernen die Studenten hier auch wie selbst abgehobene Quantenphänomene unseren Alltag erleichtern. Eine auf die Größe einer Zigarettenschachtel geschrumpfte Version des dargestellten Aufbaus ist der Kern der hochpräzisen Uhren, wie sie heute in allen GPS-Satelliten eingesetzt werden.