Master-Studiengang Gymnasiales Lehramt Physik (M.Ed.)
Mit dem neuen Modellstudiengang M.Ed. Gymnasiales Lehramt Physik können Bachelorabsolventen der Physik die Lehramtslaufbahn einschlagen.
Dieses Pilotprojekt wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zur Förderung im Rahmen des Wettbewerbs „Kooperationsmodelle in der Lehrerbildung“ ausgewählt. Der Studiengang wird in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg angeboten. Für das im Studienverlauf integrierte Praxissemester konnten außerdem die Studienseminare Stuttgart und Esslingen für eine enge Zusammenarbeit gewonnen werden.
In dem viersemestrigen Master-Studiengang werden den Studierenden die theoretischen, bildungswissenschaftlichen Aspekte sowie die praktischen, didaktischen Fähigkeiten vermittelt, um die bisher im Bachelorstudiengang der Physik erworbenen Fachkenntnisse an Schülerinnen und Schüler weiter zu geben. Durch die fachliche Nähe von Physik und Mathematik können die Studierenden schon nach vier Semestern die nach der Gymnasialen Prüfungsordnung verbindlichen Studieninhalte für Mathematik als Zweitfach erlernen. Der Masterabschluss Gymnasiales Lehramt ist gleichwertig zum ersten Staatsexamen, so dass die Absolventen anschließend ihr Referendariat aufnehmen können.
- Zulassungsordnung
- Prüfungsordnung*
- Modulübersicht
- Modulhandbuch
- Flyer
*Fehlende Verweise werden sobald wie möglich ergänzt.
Zulassungsverfahren/Bewerbung
Voraussetzung für die Zulassung zum Master-Studiengang ist ein Abschluss in einem mindestens sechssemestrigen Bachelorstudiengang in Physik oder einem inhaltlich nah verwandten Studiengang. Die Details werden durch die Zulassungsordnung geregelt.
Online Bewerbung über den Bewerbungsserver der Universität Stuttgart.
Ende der Bewerbungsfrist:
15. Juli 2012 (für Beginn Wintersemester 2012/13)
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Wolfgang Kimmerle
Studiendekan Lehramt Mathematik
Fachbereich Mathematik
Institut für Geometrie und Topologie
Prof. Dr. Gert Denninger
Studiendekan Lehramt Physik
Fachbereich Physik
2. Physikalisches Institut
Berufsaussichten
Nicht ohne Grund unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg diesen Modellstudiengang, denn in Baden-Württemberg, wie auch in andern Bundesländern, fehlen seit Jahren Physiklehrer/innen an den Gymnasien. Auch die Prognosen sehen einen Mangel an Lehrern insgesamt, aber vor allem in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern voraus. Mit der Fächerkombination Physik und Mathematik werden die Studierenden in diesem Modellstudiengang daher genau mit Ausrichtung auf diesen großen Bedarf an Lehrerinnen und Lehrern an den Gymnasien ausgebildet, so dass wir den Absolventen eine extrem gute Berufsaussicht bieten können.

