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Licht für die Datenautobahn

April 2, 2013; Webmaster

Wasserstrahl als LichtleiterAm Wochenende vom 15. bis 17. März lud das Fraunhofer Institut am Campus Vaihingen Schülerinnen und Schüler zu verschiedenen Workshops ein. Auch die Physiker der Uni Stuttgart waren mit dem Thema „Licht für die Datenautobahn“ vertreten. Zehn Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die sich für Licht und die Physik dahinter begeisterten, nahmen mit viel Experimentierfreude und Neugier teil.


Zunächst erforschten die Schüler an grundlegenden Experimenten die Eigenschaften von Licht, insbesondere, was passiert, wenn es sich in Materie ausbreitet und wie es überhaupt entsteht. Mit einfachen Mitteln, einer Schachtel, einer alten CD und etwas Karton und Klebeband bauten die Nachwuchswissenschaftler selbst ein Spektrometer und untersuchten damit die farbliche Zusammensetzung des Lichts.

Brechungsverhalten von Licht im Wasser„Uns Betreuern war wichtig, das Wissen nicht wie in der Schule in Form von Frontalunterricht zu vermitteln“ erklärt Hermann Kahle, der den Workshop gemeinsam mit Dr. Wolf Wölfel organisiert hat. Die beiden wurden innerhalb kurzer Zeit mit Fragen überhäuft. „Wie funktioniert eigentlich MRT (Magnetresonanztomographie)“ und „was ist Positron-Elektron-Tomographie“ , aber auch Fragen wie „ warum ist der Himmel blau“ und „warum sind Sonnenauf- und untergänge rötlich“ wurden im Laufe des Workshops geklärt.

Auch die Quantenphysik stand auf dem Programm. Anhand des photoelektrischen Effekts maßen die Schülerinnen und Schüler die Quantennatur des Lichts und werteten sie aus. Zudem erfuhren sie Interessantes über das Entstehen von Laser-Licht und über miniaturisierte Laserlichtquellen, die als Grundlage der Datenkommunikation dienen. In der Abschlusspräsentation beeindruckten die jungen Forscher ihre Eltern mit ihren neu erworbenen Kenntnissen.

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