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Herzschlag von Nanoteilchen wird sichtbar

June 1, 2011; Webmaster

Auch winzig kleine Nanoteilchen aus Gold, die nur einen Durchmesser von 40 Millionstel Millimeter haben, besitzen so etwas wie einen Herzschlag. Richtet man nämlich einen kurzen Laserpuls auf diese Teilchen, so heizen sie sich für sehr kurze Zeit auf und fangen an zu schwingen. Allerdings sind Nanoteilchen auch in den besten Mikroskopen nicht mehr sichtbar und daher schwierig zu untersuchen. Auf dem Weg dahin hat Juniorprofessor Markus Lippitz vom Max-Planck-Institut für Festkörperforschung zusammen mit seinem Doktoranden Thorsten Schumacher jetzt einen Durchbruch erzielt, der in der Fachzeitschrift Nature Communications publiziert wurde.*) Er nutzte dabei eine Nanoantenne, die von Prof. Harald Giessen am 4. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart bereits als Nanosensor erfolgreich angewendet wurde.

Mehr Details siehe: Pressemitteilung Nr. 47 der Universität Stuttgart vom 1. Juni 2011

*)Th. Schumacher, K. Kratzer, D. Molnar, M. Hentschel, H. Giessen, and M. Lippitz: Nanoantenna-enhanced ultrafast nonlinear spectroscopy of a single gold nanoparticle, Nat. Commun. 2, 333 (2011).