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Willkommen am Fachbereich Physik der Universität Stuttgart

Der Fachbereich Physik an der Universität Stuttgart zeichnet sich durch vielfältige und international renommierte Forschung aus, in die Studierende und Doktoranden intensiv mit einbezogen werden.

Die Physikerinnen und Physiker betreiben Grundlagenforschung im Bereich Festkörperphysik, Atom- und Quantenoptik, Photonik, Physik der weichen Materie, stark korrelierte Vielteilchensysteme, physikalische Modellierung und numerische Simulation. Auf diesen Gebieten arbeiten sie aber auch im Bereich der angewandten Forschung in zahlreichen Forschungsverbünden universitätsintern sowie mit den benachbarten Fraunhofer-Instituten und der Industrie zusammen. Eine enge Kooperation gibt es zudem mit den beiden physikalischen Max-Planck-Instituten in Stuttgart.

 


Die Fakultät Mathematik und Physik trauert um

Professor Dr. Dr. h.c. Max Wagner, Emeritus am Institut für Theoretische Physik III,

der am 20. Juli 2017 im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Geboren am 21. Mai 1931 studierte Prof. Wagner Physik an den Universitäten Stuttgart und München. Im Anschluss an die Promotion im Jahre 1960 war er Postdoc an der Universität Stuttgart. Anschließend ging Prof. Wagner für ein Jahr als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Cornell University und für ein weiteres Jahr zum IBM Research Center, Yorktown Heights/ USA. 1965 kehrte er an die Universität Stuttgart zurück und habilitierte sich im Fach „Theoretische Physik“. 1969 wurde Prof. Wagner an den neu geschaffenen Lehrstuhl für Theoretische Physik III der Universität Stuttgart berufen. 30 Jahre, bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1999, hatte er diese Position inne.

Seine wissenschaftlichen Arbeiten umfassen die Theoretische Physik der kondensierten Materie mit den Schwerpunkten Ladungs- und Energietransport in niederdimensionalen Systemen (Halbleiter, Isolatoren, Polymere), insbesondere im Hinblick auf Informationsspeicherung, Relaxations- und Transfermechanismen. Dazu zählen unter anderem auch die Theorie zerfallsfreier Energiespeicherung und nichtdiffusiver Energieausbreitung sowie magnetische und Transporteigenschaften stark korrelierter Systeme. Er hatte langjährige Erfahrung in der Verwendung verschiedenartiger Formalismen der modernen Quantenfeldtheorie des Festkörpers, der Gruppentheorie, der Topologie und in der Durchführung numerischer Simulationen. Prof. Wagner pflegte wissenschaftliche Kontakte mit in- und ausländischen Forschungseinrichtungen und verfasste mehrere Bücher und zahlreiche Artikel in renommierten internationalen Zeitschriften.

Sein hohes wissenschaftliches Ansehen zeichnete sich aus durch zahlreiche Einladungen zu internationalen Konferenzen, Gastaufenthalten und durch die Ehrendoktorwürde, die ihm die Estnische Universität in Tartu im Jahre 2001 verliehen hat. Als Doktorvater hat Prof. Wagner zahlreiche Dissertationen betreut. Einige seiner Doktoranden sind heute selbst als Professoren in Lehre und Forschung tätig. Prof. Wagner war dreimal Dekan der Fakultät Physik, zuletzt im Jahre 1998. Wir danken ihm für seine Verdienste und werden ihm ein bleibendes Andenken bewahren.


 

Kalendereinträge für April 2012

So, 1. April
Mo, 2. April
Di, 3. April
Mi, 4. April

Renormalisation of an Optical Lattice by High Frequency Modulation
Philip Holz, Universität Augsburg

The probability distribution for the work performed by a rotating wave on a two-level system
Jaime Santos, Centre of Physics of the University of Minho, Portugal
Do, 5. April

Exotic phases in organics: spin liquid, superconductivity and massless Dirac fermions
Kazushi Kanoda, Department of Applied Physics, University of Tokyo, Tokyo, Japan
Fr, 6. April
Karfreitag
Sa, 7. April
So, 8. April
Ostern
Mo, 9. April
Ostermontag
Di, 10. April
Mi, 11. April

Proton Conduction in Condensed Matter
Gabriel Bester, Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart
Do, 12. April

Dephasing in Semiconductor Quantum Dots and its Influence on the Emission Properties
Stefanie Weiler, Institut für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen
Fr, 13. April

One dimensional Bose gas revisited - from quasicondensation to solitons
Kazimierz Rzazewski, Center for Theoretical Physics, Polish Academy of Sciences, Warsaw, Poland
Sa, 14. April
So, 15. April
Mo, 16. April
Di, 17. April

Theory of electron spin decoherence in SiC nuclear spin bath
Dr. Nan Zhao, 3. Physikalisches Institut

Visualizing Correlated Electronic States with the STM
Ali Yazdani, Princeton University
Mi, 18. April
Do, 19. April

Spin Dynamics in Laser Assisted Nuclear Magnetic Resonance Spectroscopy of GaAs Nanostructures
Dr. Wieland Worthoff, Technische Universität Dortmund

Umstrukturierungsprozesse bei der Bestrahlung dünner Metall- und Metalloxidschichten mit schweren Ionen
Knut Dautel, Institut für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen

- Titel wird noch bekanntgegeben –
R. Netz, FU Berlin
Fr, 20. April
Sa, 21. April
So, 22. April
Mo, 23. April
Di, 24. April

Search for novel superconducting arsenic-free pnictides by molecular beam epitaxy
Lambert Alff, TU Darmstadt; Veranstalter: 1. Phys. Inst.

Towards Quantum Plasmonics
Bernhard Grotz, 3. Physikalisches Institut

Sensing beyond quantum limits
Eugene Polzik, The Niels Bohl Lab, University of Copenhagen
Mi, 25. April
Do, 26. April

Chromosomes: Loops and Entropy, that's what it's all about
D. Heermann, Universität Heidelberg
Fr, 27. April

Distinguishing between non-orthogonal quantum states of a single spin
Adetunmise Dada, Heriot-Watt University, Edinburgh, UK

Zeitaufgelöste Elektrolumineszenz-Untersuchungen an InP/AlGaInP Einzelquantenpunkten
Fabian Hargart, Institut für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen

Protein dynamics I (Tutorial): a general introduction
Francesco Rao, FRIAS, University of Freiburg

Protein dynamics II: going beyond reaction coordinates
Francesco Rao, FRIAS, University of Freiburg
Sa, 28. April
So, 29. April
Mo, 30. April

 
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