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Öffentliche Vortragsreihe - Magnetismus

Magnetismus: Schlüsseltechnologie der Zukunft?


Event date: July 1, 2013 7:00 PM
 Audimax V53.01

Eberhard Goering PD Dr. rer. nat. Eberhard Goering
Gruppenleiter Magnetische Röntgenspektroskopie
Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme

Der Magnetismus spielt im alltäglichen Leben, oft unbemerkt, eine entscheidende Rolle. Handy, Auto, Computer, Windrad oder Modellhubschrauber sind ohne Magnetismus nicht denkbar. Zum Einen sind es die eher intuitiv zugänglichen und auch bekannten Anwendungen wie Hochleistungselektromotoren oder Generatoren, welche moderne Höchstleistungsmagnete benötigen, und zum Anderen auch die eher „ versteckten“ und auch komplizierteren Anwendungen, wie z.B. in der Medizin die „Kernspintomografie“ oder die auf magnetische Nanopartikel basierende Tumortherapie, oder auch die moderne Computertechnik, welche beide ohne frühere Forschung auf dem Gebiet des Magnetismus undenkbar wären. Es werden anhand von Grundlagen-Beispielen und anschaulichen Experimenten aktuelle auf Magnetismus basierende Forschungsgebiete und die damit verbundenen Zukunftsthemen vorgestellt. Der Bogen wird dabei gespannt von Hochleistungs-Miniatur-Elektromotoren zur so genannten „ Spin-Elektronik“, oder auch Spintronik. Es soll dabei klar werden, dass wichtige Schlüsseltechnologien, welche für die Lösung aktueller und zukünftiger Probleme notwendig sind, entscheidend mit aktuellen Themen der grundlagenorientierten Magnetismus-Forschung verknüpft sind.

Magnetismus zur Datenspeicherung
In der Datenspeicherung, z.B. bei Festplatten und deren Leseköpfen, ist der moderne Magnetismus nicht mehr wegzudenken. Aktuell werden sehr schnelle nichtflüchtige Arbeitsspeicher, so genannte MRAMs, entwickelt, welche das Potential besitzen schon in naher Zukunft großflächig als DRAM Ersatz zum Einsatz zu kommen. Abbildung: Wikipedia
Hochleistungsmagnete
Hochleistungsmagnete auf NdFeB Basis sind notwendig für effiziente Windgeneratoren und Antrieb. Sie können das mehr als 1000fache ihres Eigengewichtes halten. Abbildung: Wikipedia

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