Willkommen am Fachbereich Physik
der Universität Stuttgart
Stuttgart ist Physikstandort mit einem Fachbereich Physik, der als Schwerpunkt die Festkörper- und Bio- bzw. Materialphysik sowie die Photonik und die Plasmaphysik behandelt, und zwei physikalisch orientierten Max-Planck-Instituten. Der Fachbereich sieht sich eingebettet in eine wissenschaftliche Hochschule, die bedeutsame natur- und ingenieurwissenschaftliche Institute besitzt und ein Einzugsgebiet hoher technologiebetonter Industriedichte zu versorgen hat.
02.02.2010 Riesenatome eingesperrt in Mikroglaszellen
Riesenatome - in der Fachwelt als Rydbergatome bekannt - sind hochempfindliche Atome, bei denen ein Elektron den Kern nur schwach gebunden auf einer Bahn umkreist, die auf atomarer Skala riesige Ausmaße annimmt. Gegenüber "normalen" Atomen, die kleiner sind als ein zehntel Nanometer, sind sie über 100 Nanometer groß. Ihre Empfindlichkeit macht sie besonders interessant für quantenlogische Operationen, denn sie können sich über viele Mikrometer hinweg "spüren" und eignen sich deshalb als Schaltelemente für Quantenzustände. Andererseits scheint die Miniaturisierung solcher Quantenbauelemente durch die hohe Empfindlichkeit erschwert zu werden, denn Riesenatome reagieren auch sehr stark auf die sie umgebenden Wände. Nun haben Forscher am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart gezeigt, dass Riesenatome unter bestimmten Umständen dennoch ohne große Störung in kleinsten Mikroglaszellen eingesperrt und beobachtet werden können. Hierzu befüllten die Stuttgarter Physiker Mikroglaszellen mit "normalen" Atomen in der Dampfphase, die dann durch Laseranregung in ein Riesenatom verwandelt werden. Über die Arbeit berichtet die Fachzeitschrift "Nature Photonics" in ihrer Ausgabe vom 10. Januar. Nun sind Riesenatome in Mikroglaszellen "heiße Kandidaten" für miniaturisierte Quantenbauelemente.
14.01.2010 Nanopartikel für optische Gläser: Stuttgarter Physiker entwickeln neuartige metallische Beschichtung
Ob Brillen oder Kameraobjektive: Die meisten optischen Bauteile sind mit einer Antireflexschicht entspiegelt. In die Beschichtung von optischen Gläsern könnte nun auch bald die Nanotechnologie Einzug halten: Forscher des 1. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart haben herausgefunden, dass die Beschichtung mit metallischen Nanopartikeln die Lichtreflexion fast vollständig unterdrücken kann. Dies ermöglicht hauchdünne Beschichtungen, die beispielsweise für integrierte Optiken oder für Solarzellen interessant sind. Über die Untersuchungen berichtet die renommierte Fachzeitschrift „Physical Review B“ in ihrer aktuellen Ausgabe.
Vorträge und Kolloquien
Vorschau
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11.02.2010, 13:15 Uhr Dr. Amirthapandian Sankarakumar: The new in-situ Scanning Electron Microscope at the UNILAC materials beamline -
11.02.2010, 16:00 Uhr Prof. Dr. Gerd Fußmann: Ball lightning - an old puzzle revisited -
16.02.2010, 13:00 Uhr Matthias Kemmler: Manipulation and Control of Flux Quanta in Superconductors by Tailored Pinning Sites
